Die Linkspartei.PDS:
Parey zeigt - Antisemitismus und Rassismus sind kein Randproblem
Zu dem unsäglichen Übergriff an der Sekundarschule Parey
erklärt die rechts- und innenpol. Sprecherin der Fraktion Gudrun Tiedge:
„Der unsägliche Vorgang an der Sekundarschule Parey zeigt ein weiteres
Mal in erschreckender Deutlichkeit: Rechtsextremismus, Antisemitismus und
Rassismus sind keine gesellschaftliche Randerscheinungen. Es stellt sich zudem
die Frage, welches Geschichtsbild und -verständnis junge Menschen haben,
die zu so etwas fähig sind.
Erneut wird deutlich: Es bedarf des breiten gesellschaftlichen Engagements,
um den braunen Ungeist aus den Köpfen zu vertreiben. Die Linkspartei.PDS
erneuert ihre Forderung, Initiativen und Institutionen jegliche – insbesondere
auch finanzielle – Unterstützung zu Teil werden zu lassen, die sich
dieser wichtigen Aufgabe stellen. Die Bundesprogramme gegen Rechtsextremismus
müssen weitergeführt werden, es bedarf eines neuen Herangehens an
die Schulsozialarbeit, Gedenkstätten gegen den nationalsozialistischen
Terror bedürfen der Unterstützung.
All das und vieles mehr ist zu tun – und es ist nicht neu, dies zu fordern.
Und doch zeigt sich, dass diese Forderungen nicht oft genug wiederholt werden
können.
Aufgabe der Politik muss es endlich sein, verlässliche Rahmenbedingungen
für all jene zu schaffen, die sich der Bekämpfung des Rechtsextremismus
stellen. Das schafft zugleich Ermutigung für Menschen, persönlich
oder in zivilgesellschaftlichen Strukturen jedem Auftreten des Rechtsextremismus
entgegen zu treten.“