Die Linkspartei.PDS
Fraktion im Landtag Sachsen-Anhalt
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Die Linkspartei.PDS: Koalition lehnt Erarbeitung eines Gesetzes zur Einmalzahlung an Beamte ab

Die Koalitionsfraktionen haben bei der heutigen Beratung zum  Haushalt 2007 bei namentlicher Abstimmung  geschlossen gegen den Antrag der Linkspartei. PDS gestimmt, wonach die Landesregierung beauftragt werden sollte, im ersten Quartal 2007 einen Gesetzentwurf für die Einmalzahlung von 630 Euro vorzulegen.

Dazu erklärt die Sprecherin der Fraktion für Verwaltungs- und Personalpolitik, Dr. Helga Paschke:


„Ein erster Schritt zur Gleichstellung der Statusgruppen Angestellte und Beamte im Land Sachsen-Anhalt ist nach dem  Tarifabschluss der Länder und nach den gesetzlichen Regelungen im Bund und den Kommunen auch in unserem Land längst überfällig.

Die Mittel für eine Einmalzahlung von 15 Mio. Euro sind auch im Haushalt eingestellt. Für ihre Auszahlung bedarf es der gesetzlichen Regelung. Diesen Auftrag an die Landesregierung verweigerten die Koalitionsfraktionen, mit der Begründung, man wolle erst einmal schauen, ob die Gelder für Veränderungen in der Besoldung, für Beförderungen oder für Einmalzahlungen ausgegeben werden sollten.

Dazu sei gesagt: Gesetzliche Regelungen hinsichtlich der Besoldung wird es nach Aussagen der Landesregierung im Innenausschuss vorläufig nicht geben, da länderübergreifende Regelungen angestrebt werden. Was die Beförderungen betrifft, so wird im Konzept „Grundlagen der Personalenwicklung in Sachsen-Anhalt“ ausgeführt, dass im Jahr 2007 eine Beförderungspause gerechtfertigt wäre.

Fazit: Eine Gleichstellung der Statusgruppen ist nicht in Sicht. Die Linkspartei. PDS wird nunmehr im Ersten Quartal einen eigenen Gesetzentwurf einbringen.“

Magdeburg, 14. Dezember 2006


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