Fraktion DIE LINKE: Kurzlebige Flickschusterei
bei Begleitgesetz zur Gemeindegebietsreform
Gerald Grünert, kommunalpolitischer Sprecher der Fraktion DIE
LINKE, kommentiert den heute bekannt gewordenen Kompromiss der Koalition
zur Gemeindegebietsreform wie folgt:
„Die jetzt durch die Koalitionsfraktionen von CDU und SPD vorgelegten Details
von beabsichtigten Änderungen zum vorliegenden Begleitgesetz zur Gemeindegebietsreform
erwecken den
Eindruck kurzlebiger Flickschusterei.
Dass man nur wenige Stunden vor einer parlamentarischen Anhörung im
Landtag die Öffentlichkeit des Landes mit einer
größeren
Anzahl von Änderungswünschen überrascht, die die
Ausnahme
der Regel zum Regelfall selbst erheben, ist kaum noch zu überbieten.
Die Fraktion DIE LINKE verlangt, bei einem so wichtigen Gesetz
ausreichend
Beratungszeit einzuräumen, damit ein hoher Grad an Rechtssicherheit
für die Kommunen erreicht werden kann.
Parlamentarische
Schnellschüsse und das regelrechte
„Durchpeitschen“
von Gesetzen lehnen wir ab, doch dies scheinen CDU und SPD zur Regel
im Landtag werden zu lassen, wie die jüngste Vergangenheit zeigt. Darunter
leidet in der Folge nicht nur die Qualität der parlamentarischen Beratungen,
sondern auch das
politische Klima im Land.“
Magdeburg, 28. November 2007
+++ Pressesprecher: Dr. Thomas Drzisga (v.i.S.d.P.)
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