Fraktion DIE LINKE: Null Toleranz gegen
Rechtsextremismus
Zum Mordanschlag auf den Passauer Polizeichef erklären der Fraktionsvorsitzende
Wulf Gallert und der Landesvorsitzende der LINKEN Matthias Höhn:
„Es ist seit langem bittere Wahrheit, dass Rechtsextreme auch vor Mord und
Totschlag nicht zurückschrecken, die Liste der Opfer ist lang. Das Geschehen
von Passau eröffnet insofern eine neue Dimension, als das Opfer diesmal
ein leitender Polizeibeamter ist, der sich offen im Kampf gegen Rechts engagiert.
Ob in der Gestalt des vermeintlichen Biedermannes oder in Ausübung
brutaler Gewalt - Rechtsextremismus gehört in all seinen Formen geächtet.
Gefordert ist jetzt mehr denn je der „Aufstand der Zuständigen“: Rechtsextreme
Straftaten sind mit aller Konsequenz zu verfolgen und zu ahnden.
Aber es geht auch um den „Aufstand der Anständigen“, nicht zuletzt
am kommenden Donnerstag in Bernburg, wo die NPD ihre Landesgeschäftsstelle
eröffnen will. Dagegen in großer Breite aufzustehen und zu protestieren,
ist mehr denn je das Gebot der Stunde.“
Magdeburg, 15. Dezember 2008
+++ Pressesprecher: Dr. Thomas Drzisga (v.i.S.d.P.)
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