Fraktion DIE LINKE: Wohngelderhöhung
droht zur Luftnummer zu werden
Zur Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage „Wohngeldleistungsnovelle
und Neufestlegung der Mietenstufen“ erklärt der Sprecher der Fraktion
für Städtebau- und Wohnungspolitik Guido Henke:
„Wenn wir der Landesregierung Glauben schenken dürfen, werden viele
BezieherInnen von Wohngeldleistungen in Sachsen-Anhalt von der im September
verabschiedeten Wohngelderhöhung kaum und wenn, dann nur in relativ
unwesentlichem Maße profitieren. Die im Sommer versprochene und in
der Öffentlichkeit hochgelobte Verbesserung der Wohngeldleistungen droht,
bedingt durch die Neufestsetzung der Mietenstufen, nicht in dem Maße
bei den Leistungsberechtigten im Land anzukommen, wie es erforderlich ist.
Nacht Auffassung der Fraktion DIE LINKE wurde es bei dem verabschiedeten
Gesetz wiederholt unterlassen, sachgerecht eine Abschätzung seiner Folgen
vorzunehmen. So kann Politik bei den Bürgerinnen und Bürgern die
dringend notwendige Glaubwürdigkeit nicht gewinnen.“
Magdeburg, 17. Dezember 2008
+++ Pressesprecher: Dr. Thomas Drzisga (v.i.S.d.P.)
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